Cloud & Souveränität

STACKIT: Wenn Lidl die Cloud neu denkt

12. November 2025  ·  2 Min. Lesezeit

Digitale Souveränität ist kein Schlagwort mehr – sie ist eine unternehmerische Notwendigkeit. Die Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland) hat das früh erkannt und 2018 eine eigene Cloud-Plattform ins Leben gerufen: STACKIT.

Kern der Idee: alle Daten, alle Infrastruktur, alle Administration – konsequent in Deutschland, außerhalb des Zugriffs US-amerikanischer Behörden nach dem CLOUD Act. Rechenzentren in Deutschland, betrieben ausschließlich durch eigenes Personal, zertifiziert nach dem BSI-C5-Standard.

„Wer eine souveräne Cloud nutzt, übernimmt mehr Eigenverantwortung für Betrieb, Sicherheit und Optimierung – eine bewusste Entscheidung für Kontrolle, Transparenz und Datenhoheit."

Technisch setzt STACKIT auf bewährte Standards: S3-kompatibles Object Storage, Block Storage, WORM-basierte Langzeitarchivierung sowie Integration in gängige DevOps-Werkzeuge wie Terraform. Unternehmen aus Finanz, Gesundheit und öffentlicher Verwaltung finden hier eine rechtskonforme Alternative zu AWS, Azure und Google Cloud.

Die Grenzen sind ehrlich benannt: globale Reichweite und die schiere Servicetiefe der Hyperscaler kann STACKIT nicht ersetzen. Doch als Gegenentwurf zum Modell der Abhängigkeit setzt die Plattform ein klares Zeichen – die Cloud muss nicht zwingend aus Übersee kommen.

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