Artificial Intelligence

Peter Thiel - AI - OBJECTION.AI

Was ist passiert?

Im April 2026 startete ein neues Technologie-Unternehmen in New York, das in der Medienwelt für erhebliche Unruhe sorgt: Objection.ai. Gegründet von dem australischen Unternehmer Aron D’Souza und finanziert unter anderem vom Tech-Milliardär Peter Thiel, verfolgt die Plattform eine ambitionierte – und aus Sicht vieler Journalisten beunruhigende – Mission: Künstliche Intelligenz soll von nun an darüber urteilen, ob journalistische Artikel der Wahrheit entsprechen.

Der Name Peter Thiel ist dabei kein Zufall. Der Mitgründer von PayPal und Palantir ist seit Jahren für seine tiefe Abneigung gegenüber kritischem Journalismus bekannt. Und Aron D’Souza ist genau der Mann, der für Thiel bereits einmal ganze Arbeit geleistet hat.

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Geschrieben von: Thomas Messer
Veröffentlicht: 14. Juni 2026
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KI-Chats und Vertraulichkeit

Ein Beitrag zur kritischen Einordnung eines oft unterschätzten Risikos


Sascha Lobo – Publizist und einer der schärfsten Beobachter der digitalen Gesellschaft – plaudert in KI-Chats nahezu alles aus, sogar Gespräche mit seiner Frau. Als ich ihn im Dezember 2025 bei Markus Lanz erlebte, stellte sich mir eine Frage, die vermutlich viele beschäftigt, aber kaum jemand laut ausspricht: Kann eine KI eigentlich schweigen?

Die ernüchternde Antwort lautet: Nein – zumindest nicht so, wie wir es von Ärzten oder Anwälten kennen.

Was Ärzte und Anwälte von ChatGPT unterscheidet

Wenn Sie Ihrem Hausarzt eine ernsthafte Erkrankung schildern oder Ihrem Anwalt ein heikles Rechtsproblem anvertrauen, greift ein jahrhundertealtes Schutzprinzip: die gesetzliche Schweigepflicht. In Deutschland ist dies unter anderem in § 203 StGB verankert. Wer dagegen verstößt, macht sich strafbar.

Für KI-Systeme wie ChatGPT, Claude oder Microsoft Copilot gilt das schlicht nicht.
Diese Systeme unterliegen keinerlei gesetzlichem Berufsgeheimnis. Noch gravierender: Bei den kostenlosen Standardversionen werden Ihre

  • Heilberufe: Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Pflegekräfte, Apotheker und Rettungsdienstpersonal.
  • Recht und Beratung: Rechtsanwälte, Notare, Patentanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater sowie Schwangerschaftskonfliktberater.
  • Soziales: Sozialarbeiter und Mitarbeiter staatlich anerkannter Suchtberatungsstellen.
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Geschrieben von: Thomas Messer
Veröffentlicht: 06. Juni 2026
Zugriffe: 38

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Wenn man seinen Augen nicht mehr trauen kann

Ein Beitrag für den Blog „Künstliche Intelligenz – Zwischen Verheißung und Wirklichkeit"

In einem früheren Beitrag haben wir uns mit Audio-Deepfakes beschäftigt – der synthetischen Nachahmung von Stimmen, die so überzeugend geworden ist, dass selbst kritische Zuhörer getäuscht werden. Was aber, wenn nicht nur die Stimme gefälscht ist, sondern das gesamte Bild eines Menschen? Wenn man sieht, wie jemand spricht, sich bewegt, Emotionen zeigt – und das alles niemals stattgefunden hat?

Willkommen in der Welt der Video-Deepfakes. Einer Welt, in der das alte Sprichwort „Ich glaube nur, was ich mit eigenen Augen sehe" endgültig seine Gültigkeit verloren hat.


1. Was ist überhaupt ein Video-Deepfake?

Der Begriff setzt sich zusammen aus „Deep Learning" – einer Methode des maschinellen Lernens – und „Fake". Die Technologie dahinter ist komplex, das Ergebnis erschreckend einfach zu konsumieren: Ein KI-Algorithmus analysiert Hunderte oder Tausende von Bildern einer Person, lernt deren Gesichtszüge, Mimik und Bewegungsmuster – und ist dann in der Lage, dieses Gesicht überzeugend auf eine andere Person zu übertragen. Oder der Mund einer Person wird so manipuliert, dass sie Worte zu „sagen" scheint, die sie nie geäußert hat.

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Geschrieben von: Thomas Messer
Veröffentlicht: 26. März 2026
Zugriffe: 110

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Künstliche Intelligenz – Zwischen Verheißung und Wirklichkeit (2)

Künstliche Intelligenz – Zwischen Verheißung und Wirklichkeit

Reflexionen und Einblicke aus jahrzehntelanger IT-Praxis

Wer Jahrzehnte in der IT-Branche gearbeitet hat, kennt das Muster: Eine neue Technologie erscheint, die Begeisterung überschlägt sich, die Versprechen werden größer – und irgendwann landet man bei der nüchternen Frage: Was steckt wirklich dahinter?

Bei Künstlicher Intelligenz ist diese Frage schwieriger zu beantworten als bei vielen Technologien zuvor. Nicht weil KI kein echtes Potenzial hätte – sondern weil der Begriff selbst so inflationär verwendet wird, dass er kaum noch etwas bedeutet. Und wie schon bei früheren Technologiewellen gilt: Hinter jedem KI-Modell steckt am Ende physische Infrastruktur, die irgendwo Daten speichert, bewegt und verarbeitet – ein Thema, das mir aus eigener beruflicher Erfahrung besonders vertraut ist.

Abstrakte Darstellung Künstlicher Intelligenz
Zwischen Hype und Substanz – ein nüchterner Blick auf KI
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Geschrieben von: hostmaster
Veröffentlicht: 12. März 2026
Zugriffe: 91

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